Eine christliche Kirche hat immer einen Auftrag,
sollte über eine Vision verfügen und Werte leben.

Hier könnt ihr nachlesen,
was wir damit meinen:

AUFTRAG

Als FeG Eutin ist es unser Auftrag, Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen und gemeinsam mit ihnen unsere Kernwerte zu leben.

 

VISION

Die FeG Eutin ist eine O.A.S.E. für mind. 1% der Menschen Eutins und Umgebung.

O = ein schöner, angenehmer Ort
A =  Aufatmen (für Seele, Geist und Körper)
S = Segen (für die Stadt und Menschen)
E = Etappe (orientieren, zurüsten, senden)

 

KERNWERTE

Wir sind eine Gemeinde in der …

  1. „Anbetung als ein Kennzeichen
    wahrgenommen wird“
  2. „übernatürliche Gaben zum Einsatz kommen,
    durch die Menschen geholfen wird“
  3. „eine wertschätzende und ehrende
    Gemeinschaft erlebt wird“
  4. „Menschen tiefer in die Liebe Jesu vordringen“
  5. „Neue & Neues willkommen geheißen werden“

 

Erster Kernwert:

wir sind eine Gemeinde in der: „… Anbetung als ein Kennzeichen wahrgenommen wird“ Anbetung richtet sich aus auf Gott, den Vater, Sohn und Geist. In ihr verankern wir uns sozusagen nach oben, indem wir uns Gottes Wesen, sein Handeln und Wirken in der Welt und für uns Menschen bewusst machen. „Gott thront über den Lobgesängen seinen Volkes“ (Psalm 22,4), d.h., Gott ist da gegenwärtig, wo ihn Menschen um Seiner selbst anbeten. Dort ist er gerne! Manchmal ist diese Gegenwart sogar spürbar.
Anbetung wirkt sich gleichzeitig auch auf den Anbeter aus: Der Anbeter gleicht sich dem an, was er anbetet. Nicht selten gibt Gott denen, die ihn wahrhaft anbeten, auch Auftrag und Vollmacht. Anbetung ist eine Bestimmung des Menschen und etwas, was in Ewigkeit nicht aufhören wird (Offb 5). Eine anbetende Gemeinde ist ein Schmuck für Gott, denn damit weist sie von sich weg auf den Schöpfer und Vollender der Welt. Seine Herrlichkeit steht im Mittelpunkt.

Zweiter Kernwert

Wir sind eine Gemeinde in der: „… übernatürliche Gaben zum Einsatz kommen, durch die Menschen geholfen wird“
Prophetie, innere und äußere Heilung, Befreiung, Wundertaten Gottes etc. sind allesamt Gaben, die im Neuen Testament der Gemeinde durch den Heiligen Geist geschenkt werden (1.Kor 12; Röm12,3-8.). Immer dienen diese Gaben dazu, dass Menschen geholfen wird, Gemeinde auferbaut und in allem Jesu Name verherrlicht wird (Mk 16,17-18).
Jesu Sieg am Kreuz erweist sich u.a. dadurch, dass Gott sich zu seinem Wort stellt und übernatürlich eingreift . Gleichzeitig waren und sind solche Krafterweise des Geistes Gottes Beleg dafür, dass Gott nicht ausschließlich ein „ewiges“ Heil für uns erwirken möchte, sondern auch heute Heilungen aller Art vollbringen kann und will. Denn damals wie heute bewegt ihn die Not der Menschen, und er beauftragt seine Nachfolger auf der ganzen Welt aus der Vollmacht der Gotteskindschaft heraus in die Welt hinein zu handeln, Menschen zu helfen und so sein Reich zu bauen (Lk 10,17-20).
Die Hilfe, die sich durch dieses Wirken Gottes ereignet, hat einen Wert in sich! Doch sind die Gaben gleichzeitig auch ein hervorragendes Mittel dafür, dass Menschen auf Gott aufmerksam werden und zum Glauben finden.
Dieser Dienst kann nur aus einer Bevollmächtigung des Geistes heraus geschehen und übernatürliche Wirkungen sind nicht automatisch abrufbar. Doch wo Christen glauben und sich von ihm gebrauchen und führen lassen, dort sollen große und sogar „größere“ Wunder geschehen (Joh 14,12-14).

Dritter Kernwert:

Wir sind eine Gemeinde in der: „… eine wertschätzende und ehrende Gemeinschaft erlebt wird“ Gemeinde ist nicht zuerst ein Gebäude, sondern eine Versammlung von Menschen. Diese Menschen liegen Jesus alle gleichermaßen am Herzen. Gott hat sie wertvoll gemacht und das Größte für sie geopfert, was er opfern konnte: sich selbst! Gemeinde ist deshalb ein Ort, wo Menschen ihre wahre Identität in Christus entdecken, entfalten und im Miteinander „Wertschätzung“ im wortwörtlichen Sinne erfahren sollen. Keiner ist wertvoller als der andere, keiner ist weniger wertvoll! Einer soll den anderen höher achten als sich selbst . Wir ehren einander, in Demut, aber auch selbstbewusst, wenn der Christus im Anderen der gleiche ist, wie der Christus in mir. So eine Gemeinde ist ein Ort der Annahme, der Erbauung – ein Ort, nach dem Menschen sich sehnen und an dem man sich gerne aufhält. Es ist auch ein Ort der Korrektur durch Liebe und Wahrheit und im Angesicht unseres Herrn. Ein Ort, an dem wir gemeinsam unterwegs sind – nicht notgedrungen, sondern aus tiefer Überzeugung.

Vierter Kernwert:

Wir sind eine Gemeinde in der: „… Menschen tiefer in die Liebe Jesu vordringen.“ Um Jesus geht es in der Gemeinde! Er ist der Mittelpunkt. Er ist unser Freund (Joh 15). Damals wie heute liegt der größte Schatz darin verborgen, Christus im Herzen zu haben und in der Liebe verwurzelt zu sein (Eph 3,17-21). Sein Erlösungswerk mehr zu verstehen und ihn besser kennen zu lernen ist Genuss und Auftrag der Gemeinde ist es Menschen auf diesen Jesus hinzuweisen und in die Beziehung mit ihm zu führen. Nachfolge, Heiligung, Jüngerschaft sind dabei unterschiedliche Begriffe, die andeuten, dass es sich hierbei um einen Prozess handelt, in dem Christus in uns Gestalt nehmen will und wird. Paulus betonte immer wieder die herzliche Liebe Jesu und betete darum, dass Christen immer noch reicher an Einsicht der Liebe Christi werden (Phil 1,8-9). Die Gemeinde, in der Menschen diesen Wert beherzigen, wird eine „liebliche Braut“ (2.Kor 11,2; Offb 21,2) für Jesus sein!

Fünfter Kernwert:

Wir sind eine Gemeinde in der: „… Neue & Neues willkommen geheißen werden.“ Gott will Menschen gewinnen, sie in der Gemeinde sammeln, und weiter senden. Der Missionsauftrag spricht für sich. Gemeinde gehört nicht Menschen, sondern Gott, deshalb ist es unser aller Aufgabe einander zu begrüßen und sich gemeinsam auszurichten. Die FeG Eutin soll dementsprechend keine Gemeinde sein, die sich selbst untereinander genügt! Ein unbewusstes oder gar bewusstes Verschließen vor Neuen, z.B. weil „Unruhe“ befürchtet wird, ist nicht biblisch . Frisch Bekehrte gehen oft unbefangen an Dinge heran und hinterfragen manche Gewohnheiten im Gemeindeleben. Anpassung ist also keine Einbahnstraße, in der nur Neue sich auf andere einstellen sollen.
Hierbei macht es auch einen Unterschied, ob man etwas oder jemanden bloß hinnimmt oder willkommen heißt. Für „Alte“, wie für „Neue“ liegt ein Gewinn darin, voneinander zu lernen. „Anders“ ist so nicht eine Gefahr für die Gemeinde, sondern im Gegenteil kann die Gemeinde von zusätzlichem Schwung und Unbefangenheit profitieren, bereichert und ergänzt werden. Ähnlich dem Sprichwort: „Tradition ist nicht die Bewahrung der Asche, sondern das Weitertragen der Flamme.“ „Feuer“ soll nicht gelöscht werden, sondern soll hinzugetan werden! In diesem Sinne wollen auch wir uns als Geschwister gerne immer wieder hinterfragen lassen, vor allem da, wo es der Verheißung, „Licht für die Welt“ zu sein (Mt 5,14), entspricht und förderlich ist.